5 Card Stud

Spielregeln

Was ist 5 Card Stud?

5 Card Stud ist die älteste Stud Poker-Variante, die ihren Ursprung im amerikanischen Bürgerkrieg hat. Im Filmklassiker „Cincinnati Kid“ aus dem Jahr 1965 spielen Steve McQueen und sein Widersacher 5 Card Stud als Heads-Up.

Wie wird es gespielt?

Bei 5 Card Stud erhält jeder Spieler zwei Karten – eine verdeckt nach unten und eine offen aufgedeckt. Anschließend kommt das „Bring-In“ (mehr dazu später) und eine Einsatzrunde. Die noch im Spiel befindlichen Spieler erhalten eine weitere aufgedeckte Karte. Bei 5 Card Stud werden die Einsatzrunden von nun an üblicherweise als „Streets“ bezeichnet: die vierte Karte wäre also die „Fourth Street“, die fünfte Karte die „Fifth Street“ und so weiter bis zur letzten Karte. Auf jede Street folgt eine Einsatzrunde.

Spielen Sie weiter, bis Sie insgesamt fünf Karten erhalten haben, wobei die erste Karte noch immer verdeckt bleibt und die anderen vier aufgedeckt sind. Es gibt eine finale Einsatzrunde und anschließend erhält man die letzte Karte, die wieder aufgedeckt ist. Danach werden die Karten aufgedeckt und die beste Hand gewinnt den Pot.

Wie sehen die Blinds aus?

Im Gegensatz zu Hold'em gibt es hier keine Blinds. Stattdessen bezahlen alle Spieler denselben Betrag, bevor die Karten ausgeteilt werden: das „Ante“.

Worum genau handelt es sich beim „Bring-In“?

Sobald alle Spieler das „Ante“ bezahlt haben, erhalten sie zwei Karten, wobei die erste verdeckt aufgelegt wird. Die nächste Karte wird aufgedeckt ausgeteilt und der Spieler mit der niedrigsten, offen gelegten Karte muss einen Einsatz tätigen und beginnt so mit der Einsatzrunde. Dieser „Bring-In“-Einsatz ist normalerweise ein Viertel des anfänglichen „Street"-Einsatzes, aber der „Bring-In"-Spieler kann auch mit einem Standard-Raise beginnen, wenn er das möchte.

Wie viel kann ich während des Spiels setzen?

Stud ist ein Limit-Spiel und das bedeutet, dass man auf jeder Street nur bestimmte Beträge setzen kann (bei Stud bezeichnen Spieler die Einsatzrunden als „Streets“; bei der fünften Karte wären Spieler also auf der „Fifth Street“). Auf den ersten beiden Streets sind die Einsätze meist niedriger und bei allen nachfolgenden Karten dann doppelt so hoch.

Wer beginnt das Spiel?

Da es bei Stud keine Blinds gibt, ergibt sich die Stärke der offenen Karten aus der Reihenfolge. Der Spieler mit der niedrigsten Karte eröffnet die Einsatzrunde mit dem „Bring-In“. Alle folgenden „Streets" werden jedoch von der höchsten offenen Hand eröffnet.

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