Omaha High/Low

Spielregeln

Was ist Omaha High/Low?

High/Low ist eine Variante von Omaha, bei der man sich mit der „Low“-Hand für die Hälfte des Pots qualifizieren kann. Es wird ähnlich wie Pot Limit Omaha gespielt, allerdings mit einigen wichtigen Unterschieden. Omaha High/Low ist ein eine feste Größe bei den großen Mixed Games in Las Vegas. Wenn Sie ein guter Allroundspieler werden möchten, kommen Sie an dieser Variante nicht vorbei.

Sind die Blinds dieselben wie bei Pot Limit Omaha?

Omaha High/Low besitzt dieselbe Struktur wie Pot Limit Omaha (Omaha Hi) oder Texas Hold'em: mit einem Dealer Button, einem Small und einem Big Blind. Diese Blinds werden nach jeder Hand im Uhrzeigersinn eine Position weitergerückt. So wird sichergestellt, dass im Laufe des Spiels alle Spieler gleichermaßen davon betroffen sind.

Wie viel kann ich setzen?

Omaha High/Low wird im Gegensatz zu Pot Limit Omaha, bei dem Spieler jederzeit bis zur Höhe des Pots setzen können, beinahe immer als Limit-Spiel gespielt. Bei dieser Variante ist die Einsatzgröße festgelegt. Bei Omaha gibt es zwei Einsatzgrößen: eine Big Bet und eine Small Bet, wobei Big Bets üblicherweise doppelt so groß wie Small Bets sind. Vor dem Flop und auf dem Flop können Spieler nur Small Bets setzen und auf dem Turn und River können sie nur Big Bets setzen.

Ein Beispiel: Bei einem €2/€4 Limit Omaha High/Low-Spiel würde der Big Blind €2 und der Small Blind €1 betragen, und in den Einsatzrunden vor dem Flop und auf dem Flop dürfen Sie €2 setzen oder um diesen Betrag erhöhen. Während der Einsatzrunden auf dem Turn und River können Sie nur €4 setzen oder um €4 erhöhen.

Was zählt eigentlich als "Low Hand"?

Ein Spieler besitzt eine gültige "Low-Hand", wenn er fünf einmalige Karten mit einem Wert unter acht besitzt. Wenn Sie die beste Low-Hand besitzen, haben Sie beim Showdown Anspruch auf die Hälfte des Pots. Wenn es keine gültige Low-Hand gibt, kann nur die beste High-Hand gewinnen. Wenn Sie sowohl eine niedrige als auch eine hohe Hand haben, gewinnen Sie den gesamten Pot. Dies wird allgemein als „Scoop“ bezeichnet. Wenn Sie sich gemeinsam mit einem anderen Spieler eine Low-Hand teilen, müssen Sie sich auch den Gewinn dafür teilen. Das ist allgemein als „Vierteln“ bekannt (Sie gewinnen ohne „High“ nämlich nur ein Viertel des Pots).

Sind Sie bereit für diese Herausforderung?

Die Popularität von Omaha High/Low wächst im Moment ständig an – und zwar aus gutem Grund. Bei diesem Spiel gibt es immer Action, weil zahlreiche Spieler einen Teil des Pots für sich beanspruchen möchten. Obwohl Omaha High/Low normalerweise im Limit-Format gespielt wird, baut es insgesamt viel größere Pots auf als irgendein anderes Limit-Spiel. Wenn Sie sich erst einmal an die verschiedenen Nuancen gewöhnt haben, werden Sie erkennen, dass es ein recht komplexes und äußerst interessantes Spiel ist.

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